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Sollwitt

Die Gemeinde Sollwitt liegt am östlichen Rand des Kreises Nordfriesland im Norden Schleswig-Holsteins, dem schönsten Bundesland Deutschlands. Die Gemeinde Sollwitt besteht aus den zwei Dörfern Sollwitt und Pobüll. Sie liegen zwei Kilometer auseinander und sind durch das "Pobüller Moor" getrennt. Bei Nachforschungen wurde festgestellt, dass beide Dörfer etwa um das Jahr 1000 gegründet wurden. 1407 wurde "Zolwith" erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet "Wald bei einem Sumpf, bei einer sumpfigen Stelle". 1649 erscheint "Sollwieg" erstmals auf einer Karte. Im Jahre 1934 erfolgte der Zusammenschluss der beiden Dörfer. 

Seit 2010 führt die Gemeinde Sollwitt ihr eigenes Wappen. Darauf zu sehen ist ein Laubbaum, der für Pobüll steht, und ein Steinbeil, welches für Sollwitt steht. Getrennt werden die Symbole durch zwei blaue Wellen, die für Wasserlösungen stehen, die das Pobüller Moor seit jeher entwässern. 

Die Landwirtschaft bestimmt das Ortsbild. Es gibt unter anderem 14 Agrarbetriebe, einen Metallbaubetrieb und zwei Malerfirmen. Europaweit bekannt ist die 1977 eingerichtete Hengststation. Etwa 600 Stuten werden jährlich in den Ort gebracht, um gedeckt zu werden. 

Im kulturellen Bereich wirken der Ortskulturring, die Landfrauen, die Freiwillige Feuerwehr und der Ringreiterverein. Für Jung und Alt wird reichlich Abwechslung geboten. 

Die gute Verkehrsanbindung zu Husum (rund 20 Kilometer), Flensburg (rund 30 Kilometer) und Bredstedt (rund 25 Kilometer) sowie die reizvolle Wiesen-, Wald- und Moorlandschaft machen Sollwitt zu einem beliebten Wohnort. 

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